Ja, wozu denn nu?


Die Gewerkschaftsjugend von Verdi auf Antwortsuche:

Der 2. Mai 1933: Zerschlagung der deutschen Gewerkschaften


Ein Film der Hans-Böckler-Stiftung

Im Frühjahr 1933 zerstörten die Nationalsozialisten, kaum an die Macht gekommen, die Mitbestimmung in den Betrieben und zerschlugen die Gewerkschaften. Die Gewerkschaften hatten Gewaltbereitschaft und Machtwillen der Nationalsozialisten unterschätzt. Am Ende stand die politische und organisatorische Vernichtung der deutschen Gewerkschaftsbewegung. Tausende Gewerkschaftsmitglieder wurden in Zuchthäuser und Konzentrationslager gesperrt, in die Emigration getrieben oder ermordet. Viele engagierten sich im Widerstand gegen das nationalsozialistische Terrorregime.

Die Gewerkschaften haben aus diesen Erfahrungen gelernt. Unveräußerliche Menschenrechte, eine unabhängige Einheitsgewerkschaft und Mitbestimmung gibt es nur in einer demokratischen Gesellschaft. Freiheit, Demokratie und Solidarität in Arbeitswelt und Gesellschaft zu stärken und gegen den Rechtsextremismus zu verteidigen -- das ist das Vermächtnis von 1933.

Aus diesem Anlass fand am 2. Mai 2013 eine Gedenkveranstaltung im Deutschen Historischen Museum in Berlin statt. In diesem Rahmen wurde der Film gezeigt.

Hans-Böckler-Stiftung 2013

Bewegte Zeiten Teil 1 und 2


Teil 1: Gründungsjahre

Teil 2: Demokratie schaffen

90 Jahre Mitbestimmung


Betriebsräte machen den Unterschied