In eigener Sache!

 

Die IG BCE Ortsgruppe Gladbeck Brauck - Rosenhügel sucht Dich: als Schreiber, Fotograph, Chronist oder Geschichtenerzähler. Wir freuen uns über jeden Menschen, der mit uns zusammen an diesem Projekt arbeitet!


Dienstag, 17. November 2015

Kurzbericht

 

Sieger bei Ortsgruppen-Skatturnier 2015 wurde Herrmann Gornik

 

 

Nur wenige Kollegen nahmen am diesjährigen Skatturnier teil. Diese Wenigen jedoch  verbreiteten bei aller Konzentration auf ihr Spiel gute Laune – und wie im letzten Jahr blieben die Tische heil!

2014 noch Zweiter, gewann Herrmann Gornik in diesem Jahr mit 1.362 Punkten vor dem letztjährigen Sieger Karl-Heinz Meise mit genau 1.000.  915 Punkte reichten für Paul Endres für Bronze,  In der letzten Spielrunde konnte Günther Vosmik den 248 Punktevorsprung von Manfred Wittig zwar noch auf 38 verkürzen, trotzdem reichten die erkämpften 719 Punkte dann nur noch für einen guten fünften Platz hinter dem vierplatzierten Manfred Wittig. Noch in die Ränge schafften es  Wolfgang Sobottka und Andreas Theisen.

Nach der Siegerehrung bedankten sich die Teilnehmer  bei Vater und Sohn Pastewski, die auch das diesjährige Skatturnier hervorragend organisierten.

Ein wenig traurig waren die beiden Turnierorganisatoren schon, denn mitspielen durften sie auch diese Jahr nicht.

08. November 2015

 

Das neue Patientenrechtegesetz auf dem Prüfstand – Ein bürokratisches Monster oder echte Hilfe?

Das seit Februar 2013 geltende Neue Patientenrecht ist „bürokratisches Monster und Hilfe für den Patienten zugleich“, so der Referent Ronald Migas in seiner Zusammenfassung der Veranstaltung.

 

Ronald Migas schaffte es mit seiner bildhaften Sprache, seine informations-hungrige Zuhörerschaft den Zustand des geltenden Patientenrechtegesetzes klar und verständlich darzustellen, ohne das sie trotz der recht trocknen Thematik einschliefen.

 

An der praktischen Situation der Patienten habe sich kaum etwas verändert. Um seine Rechte gegenüber Ärzten, Krankenhäuser und anderen  „Gesundheitsdienstleitern durchzusetzen, bedarf es immer noch einem Rechtsbeistand. Die Hürden, einem unfähigen Arzt seine Approbation zu entziehen - versuchen sie es!

 

Weiterhin können Ärzte sogenannte IGEL-Leistungen dem in seiner Krankheit befangenen Patienten verkaufen; weiterhin auch Medikamente ohne Rücksicht auf Wechselwirkungen mit bereits verschriebenen Pillen, Salben oder Spritzen.

 


Ein weiteres Fazit der Veranstaltung: Meiden sie nach Möglichkeit unfähige Ärzte oder schlechte Krankenhäuser. Es ist besser für sie und auch für ihre potentiellen Hinterbliebenen.

Sonntag, 28. Juni 2015

 

Jubilarehrung 2015

 

am Samstag, 27. Juni 2015 in der AWO-Brauck

(zum Fotobericht der Jubilarehrung 2015 geht es hier >)

Auch in diesem Jahr fand sie wieder statt, die besondere Veranstaltung der Ortsgruppe zur Ehrung unserer langjährigen Mitglieder. Unser  Vorsitzender (Jo)Achim Praetsch dankte alle Jubilaren für ihre langjährige Gewerkschaftstreue. Großen Beifall von den Anwesenden erhielten Willi Heimann und Johannes Urbanowski für ihre bislang 70 Jahre währende Mitgliedschaft.



„Unsere Jubilare geben der IG BCE im Betrieb und Stadtteil ein Gesicht. In den Betrieben sind wir durch die Betriebsräte und Vertrauenskörper gut aufgestellt. Auch im Stadtteil leisten unsere Ortsgruppen und Regionalforen eine gute und wichtige Arbeit nah an den Mitgliedern“, so (J0)Achim Praetsch. So wird die Ortsgruppe sich auch in die Diskussion um die Gestaltung der „Braucker Alpen“ mit der Mottbruchhalde als möglichen Standort für eine mögliche Windenergieanlage einbringen.

„Tradition ist nicht das Bewahren der Asche, sondern das Schüren der Flamme“ Mit diesem Jean Jaurès (1859 - 1914; sozialistischer französischer Politiker, Vertreter des Reformsozialismus) Zitat beendete unser Vorsitzende seine auch in die Zukunft gerichtete Dankesrede, mit der Erweiterung, falls notwendig, „die Glut anzufachen!“

Als Festredner spannte der Bundestagsabgeordnete und Gewerkschaftskollege Michael Gerdes (SPD) einen mehr als 70 jährigen geschichtlichen Bogen, in welchen er die Jubilare mit einbezog.

Anschließend ehrten unser Vorsitzende und Michael Gerdes die anwesenden Jubilare.


Den musikalischen Rahmen bildete Rainer Migenda mit Liedern der Gewerkschafts-bewegung und von Hannes Wader. Selbstverständlich durfte das „Steigerlied“  nicht fehlen. Im Video eine weitere Klangfarbe von Rainer.

Der besonderer Dank des OG-Vorstandes gilt dem AWO-Team. Ohne ihre tatkräftige Mithilfe und die vieler anderer Helferinnen und Helfer wäre die Veranstaltung so nicht durchführbar gewesen.

Insgesamt wurden unsere Jubilare für 2610 Mitgliedjahre geehrt:

70-jährige Mitgliedschaft

01

Heimann, Willi

02

Urbanowski, Johannes

 

60-jährige Mitgliedschaft

01

Andrle, Rudi

02

Brandt, Helmut

03

Ebert, Johann

04

Hellmann, Karlheinz

05

Janke, Walter

06

Klöckner, Bertholt

07

Nieszporek, Horst

08

Opalka, Dieter

50-jährige Mitgliedschaft

01

Bergant, Rudolf

02

Bialowons, Reinhold

03

Clauß, Heinz-Jürgen

04

Dudziak, Ewald

05

Hoffmann, Hermann

06

Lerbs, Bruno

07

Safak, Hasan

08

von Skrodzki, Friedhelm

09

Schlichting, Alfred

10

Schöpf, Erhard

11

Schramm, Hans-Jürgen


40-jährige Mitgliedschaft

01

Bongers, Bernd

02

Buliga, Axel

03

Cin, Ibrahim

04

Demircan, Ahmet

05

Dobrzinski, Erwin

06

Doenmez, Senel

07

Dizdar, Abdullah

08

Dziabel, Willi

09

Heister, Erwin

10

Jakob, Paul

11

Joachimsthler, Karl-Heinz

12

Knocks, Ulrich

13

Krefft, Monika

14

Oezcan ,Fuat

15

Porscha, Helmut

16

Raedel, Hans-Jürgen

17

Rieger, Helmut

18

Ruhrlände,r Wolfgang

19

Sabsch, Reinhard

20

Schäfer, Roland

21

Simanski, Hermann

22

Steinert, Peter

23

Stibane, Joachim

24

Titze, Herbert

25

Wischnewski, Peter

26

Yaz, Abdullah

25-jährige Mitgliedschaft

01

Balzer Joachim

02

Bux Thomas

03

Geinowski Marko

04

Hoang Vin Lay

05

Irmak Arif

06

Kaufmann Carsten

07

Kokoschewski Edgar

08

Kura Thorsten

09

Maldera Nicola

10

Palsherm Marco

11

Pompetzki Thomas

12

Schäfer Torsten

13

Thiele Dieter

14

Walenczak Jörg

15

Yavzaslan Ihsan

16

Yildiz Ahmet

 




60 Jahre Ehe und immer noch verliebt

Frau Ollig und ihr Gatte gaben sich am 28.Mai 1955 das Ja-Wort und feierten im Kreis der Familie und Freunden ihren Hochzeitstag. Mittlerweile sind 60 Jahre vergangen und am 28.Mai 2015 wurde die Diamant Hochzeit gefeiert.



Der OG Vorsitzende Achim Praetsch und sein Kollege Manfred Wittig überbrachten der Familie Ollig die Glückwünsche der Ortsgruppe.


"Die Betreuung unserer Kollegin und Kollegen liegt uns sehr am Herzen.Grade solche Termine nehme ich als Chef der OG sehr gerne wahr" so Praetsch.


Samstag, 25. April 2015

Kurzmitteilung

Wer wartet auf wen?

Bathiyar Ünlütürk, Vorsitzender Integrationsrat Gladbeck
Fotos: Andreas Pappert

„Integration von Menschen in eine Gesellschaft erfordert Bereitschaft und Willen von allen Beteiligten“ so der Vorsitzende des Gladbecker Integrationsrates, Bathiyar Ünlütürk auf der letzten Bildungs- und Informationsveranstaltung unserer Ortgruppe.

 

Das Kapital holte ab den 60-ziger Jahren des letzten Jahrhundert Arbeitskräfte nach Deutschland, Mit der Ware Arbeitskraft verbunden waren dessen Träger: Menschen. Kurz mal nach Deutschland, dann wieder nach Hause, so die Illusion auf beiden Seiten! Über 100 Herkunftsnationalitäten, Menschen aus nahezu allen Erdteilen kamen nach Gladbeck, um hier zu arbeiten, dann auch zu leben; schließlich und letztlich …

 

Leider fand nur ein Kollege mit aktuellem Migrationshintergrund den Weg in die AWO Brauck. Ein ausführlicher Bericht über die Veranstaltung folgt in Kürze.

Informationsflyer der Stadt Gladbeck zum Integeationsrat

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Flyer_Integration_2011-kl.pdf
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Samstag, 28. März 2015

Gesslerhut: Öffentliche Erzwingung untertänigen Verhaltens; nach der Legende um Wilhelm Tell.

Informationsveranstaltung 

Freihandels- und Investitionsschutzabkommen EU-USA (TTIP)

Foto aus dem Jahr 2014 einer anderen Informationsveranstaltung
Foto aus dem Jahr 2014 einer anderen Informationsveranstaltung

TTIP Angriff auf die Demokratie

 

Zu diesem Resümee kamen die Anwesenden der OG-Informationsveranstaltung in der AWO-Brauck. Die Auswirkungen des Abkommens werden sich so gravierend auswirken, dass Demokratie und Sozialstaat in Gefahr geraten, sollte TTIP Gültigkeit erlangen.

 

Schnell wurde deutlich, dass die Verhandlungen völlig intransparent sind und nur aufgrund öffentlichen Drucks einzelne ausgewählte Verhandlungstextvorschläge und Positionspapiere der EU, nicht jedoch der amerikanischen Seite, veröffentlicht wurden.

 

Die positiven wirtschaftlichen Effekte des Freihandels- und Investitionsschutzabkommens seien gering, so unser Referent Diplom-Volkswirt Manfred Gornik, der errechnete Arbeitsplatzzuwachs  mit ca. 1.700  jährlich zu gering, um die Nachteile in Kauf zu nehmen.

 

Vor  allem der Abbau der so harmlos klingenden  „nichttarifären Handelsbarrieren“ (non-tariff barriers, kurz: NTBs) erweise sich als  Möglichkeit zur tiefgreifenden Deregulierung und Liberalisierung auf beiden Seiten des Atlantiks. Erreicht werden soll diese u. a. mittels  regulatorischer Kooperation, Hierzu trifft sich zweimal im Jahr der „Regulatorische Kooperationskörper“, um die „Regulatorische Kohärenz“ sicherzustellen

 

Instrumente für eine regulatorische Kooperation

 

•Harmonisierung (Angleichung verschiedener Vorschriften)

•Regulatorische Kooperation (Abstimmung zukünftiger Gesetzesvorhaben)

•Gegenseitige Anerkennung von Standards (Annahme einer substantiellen Äquivalenz)

•Anerkennung der Prüfkonformität (Anerkennung der Prüfungsergebnisse unabhängiger Test-Institutionen im jeweils anderen Land)

 

Besonders bedenklich sei die geplante Einrichtung nicht öffentlicher Schiedsgerichte, die an den nationalen Gerichten vorbei über Schadensersatz entscheiden, wenn sich zum Beispiel ein Konzern durch Schutzregeln benachteiligt fühlt und dafür den betreffenden Staat bzw. die Steuerzahler in Haftung nimmt. Interessant ist, dass sich Bundeskanzlerin Merkel, aller öffentlicher Proteste zum Trotz, ganz entschieden für die Einrichtung von privaten Schiedsgerichten ausgesprochen hat. TTIP bedrohe  die Demokratie durch die private Streitschlichtung (= „Heimlicher Staatsstreich“ so Heribert Prantl in der SZ vom 10.05.2014).

 

Sehr problematisch zudem der Eingriff in die Daseinsvorsorge. So soll es eine Liberalisierung von Gesundheit, Wasser, Energie und Entsorgung geben; gleiches gelte für das öffentliche Beschaffungswesen, auch im kommunalen Bereich. Es komme auch zu einem Konflikt zwischen dem Vorsorgeprinzip der EU versus dem Nachsorge-/Risikoprinzip der USA.

 

"Ziel des Abkommens", so Manfred Gornik, "sei letztlich eine „marktkonforme Demokratie“, in welcher das Kapital unabhängig von nationaler Regulation seine Interessen durchsetze. Als Ausgleich, gleichsam einem „Leckerli“, gibt es für Demokratie- und Sozialabbau, gesenkten Umwelt- und Verbraucherschutzstandards, immerhin einige wenige Arbeitsplätze und nach 15 Jahren 1,6 Prozent mehr an Reallohn. Wer braucht da schon Arbeitnehmerrechte?"

 

Für den Ortsgruppenvorsitzenden Joachim Praetsch steht zum Schluss der Veranstaltung fest: „Es darf durch die Vereinbarungen zu keinerlei Einschränkungen teils in schweren Arbeitskämpfen dem Kapital abgerungener  Arbeitnehmerrechte, zu Sozialabbau und zu Einbußen bei der Qualität kommen. Ebenfalls wehren werde man sich gegen die vorgesehene Beschneidung demokratischer Rechte!“

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Die Unterschriftenliste der EBI als Dowbload
EBI_Unterschriftenliste_deutsch.pdf
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Donnerstag, 05 März 2015

Kurzmitteilung

Jahreshauptversammlung 2015 der Ortsgruppe

 

An 20 Januar trafen sich die Mitglieder der Ortsgruppe in der AWO Brauck zu ihrer Hauptversammlung.

Foto: Vorsitzender Ortsgruppe Joachim Ptätsch
Fotos: Andreas Pappert

Über die Aktivitäten des vorausge-gangenen Jahres berichtete der Vorsitzende Joachim Prätsch zu Beginn der Veranstaltung, nach der Ehrung der Verstorbennen Kollegen.

 

Spannend und Interessant waren die Ausführungen der stellvertretenen Bezirksvorsitzenden  Birgit Biermann über die gewerkschaftliche Arbeit im Jahr 2020; nach Lebhafter Diskussion stärkten sich die Mitglieder bei einer Suppe.

 

Nach dem traditionellen Bergmannslied „Glückauf der Steiger kommt„ und dem obligatorischen Schnaps beendete der Vorsitzende die Versammlung mit dem Gruß  „Glückauf„.




Die IG BCE Ortsgruppe Brauck – Rosenhügel grüßt den Ehrenvorsitzenden der Ortsgruppe Gladbeck-Mitte.


Alles Gute

Kollege Walter Hüßhoff

Alle Rechte an dem Video bei Dirk (Dixi) Brunngraber



Freitag, 21. November 2014

Kurzmitteilung

 

Karl-Heinz Meise Sieger beim Weihnachtsskat 2014

 

Leider nahmen in diesem Jahr nur wenige Kollegen am Turnier teil. Die Wenigen jedoch waren begeistert bei der Sache – passend zur Vorweihnachtszeit blieben die Tische wundersamer weise heil.

Bild: Skatturnier 2014

Mit 1245 Punkten gewann Karl-Heinz Meise vor Hermann Gornik  (Glückwunsch Väterchen zum 2-ten Platz - sei seinem Sohn an dieser Stelle erlaubt – ausnahmsweise) mit 1140.

Richtig spannend der Kampf um Platz 3: Manfred Wittig reichten 1022 knapp vor Wolfgang  Sobottka mit 1016 Punkten, gefolgt von Dieter Radefeld (1001 Punkte).


Bild: Skatturnier 2014
Bild: Skatturnier 2014

Einig waren sich alle Teilnehmer: Dieses Turnier war hervorragend von Vater und Sohn Pastewski organisiert!

Bild: Organisatoren des Skatturniers 2014
Alle Fotos und Rechte: IGBCE Ortsgruppe Brauck - Rosenhügel

Ein wenig traurig waren die beiden Turnierorganisatoren schon, denn mitspielen durften sie nicht.


Samstag 18. Oktober 2014

Kurzmitteilung:

 

Kolonieabend ein Erfolg

 


Bild: Kolonieabend 2014
Alle Rechte: Manfred Gornik

Der Kolonieabend wurde ein großer Erfolg. Über 60 Menschen waren begeistert; lauschten ergriffen der aus Arbeiterliteratur - u.a. Heinrich Kämpchen - vorlesenden Frau Dr. Christine Schönebeck. Die musikalische Reise reichte vom Shanty bis zum Bergarbeiterlied, passend zur jeweiligen Lesung, mitgesungen von den Gästen, begleitet von Gerhard Kaptur auf seinem Akkordeon. Noch lange nach der Veran-staltung saßen alle zusammen und waren sich sicher: Im nächsten Jahr sehen wir uns  wieder!

 

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Bild: Gäste beim Kolonieabend 2014
Alle Rechte: Werner Buschkowski
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Internationales Knappenlied (Teyt: Heinrich Kämpchen)
Glückauf Kameraden durch Nacht zum Licht
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