Jubilarehrung 2016

am Samstag, 03. September 2016 in der AWO-Brauck

Auch in diesem Jahr fand sie wieder statt, die besondere Veranstaltung der Ortsgruppe zur Ehrung unserer langjährigen Mitglieder. Unser  Vorsitzender (Jo)Achim Praetsch dankte alle Jubilaren für ihre langjährige Gewerkschaftstreue. Großen Beifall von den Anwesenden erhielt  Heinz Paulekuhn für seine bislang 70 Jahre währende Mitgliedschaft.

 

„Unsere Jubilare geben der IG BCE im Betrieb und Stadtteil ein Gesicht. In den Betrieben sind wir durch die Betriebsräte und Vertrauenskörper gut aufgestellt. Auch im Stadtteil leisten unsere Ortsgruppen und Regionalforen eine gute und wichtige Arbeit nah an den Mitgliedern“, so (J0)Achim Praetsch. So wird die Ortsgruppe sich auch in die Diskussion um die Gestaltung der „Braucker Alpen“ mit der Mottbruchhalde als möglichen Standort für eine mögliche Windenergieanlage einbringen.

„Tradition ist nicht das Bewahren der Asche, sondern das Schüren der Flamme“ Mit diesem Jean Jaurès (1859 - 1914; sozialistischer französischer Politiker, Vertreter des Reformsozialismus) Zitat beendete unser Vorsitzende seine auch in die Zukunft gerichtete Dankesrede, mit der Erweiterung, falls notwendig, „die Glut anzufachen!“


Als Festrednerin spannte Petra Reinbold-Knape (Mitglied des Geschäftsführenden Hauptvorstandes der IG BCE) einen mehr als 70 jährigen geschichtlichen Bogen, in welchen sie die Jubilare mit einbezog.

 

Auch MdL Michael Hübner hielt eine kurze Laudatio an die Jubilare.


 

So wichtig der Rednerin auch der Rückblick auf die gewerkschaftlichen Erfolge der Vergangenheit ist, Gegen- wart und Zukunft sind ebenfalls wichtige Bereiche ihrer Ansprache:

Gegen rechten Populismus

So auch in ihrem Apell gegen rechten Populismus: "Rechtsruck kann sich dieses Land aber nicht leisten. Genau- so wenig wie eine Partei in unseren Parlamenten,
    die gegen den Euro ist
    die den Pegida-Protest von der Straße in die Parlamente tragen will,
    die bürgerliches Gehabe mit fremdenfeindlichen Ressentiments verknüpft.

 

Das sind – ohne Wenn und Aber – unsere Gegner! Sie stehen nicht für unsere Werte!

Solidarität und Gerechtigkeit

Wir wissen, dass die AfD durchaus Stimmen unter den Arbeitnehmer- innen und Arbeitnehmern gewinnt. Deshalb müssen wir uns noch intensiver mit diesem Phänomen auseinandersetzen und deutlich machen, dass mit dieser Partei „kein Staat zu machen ist“ und dass sie nicht in unsere Parlamente gehört."

Zukunft der Arbeit

Und zum Thema >Zukunft der Arbeit<:

 

"Gerade in Zeiten von Industrie 4.0 und Arbeit 4.0, also der Arbeit in einer zunehmend digitalisierten Arbeitswelt, müssen wir als Gewerkschaften dies als Gestaltungaufgabe und nicht als Tsunami der Veränderung begreifen.
Wir müssen die Rahmenbedingungen der Arbeit wie auch unser Weiterbildungsangebot so gestalten, dass es den Fachkräften ermöglicht, auch weiterhin ihren Beruf auszuüben. Bildung war und ist ein zentrales gewerkschaftliches Thema."

Reich und Arm

Gleich zu Beginn stellt unsere Kollegin Petra fest: "Wir wissen, soziale Stabilität und sozialer Ausgleich sind eine Voraussetzung für gesellschaftlichen Fortschritt und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit.
Wir wissen aber auch, dass in unserem Land zunehmend polarisiert wird.
Wir wissen, dass den reichsten 10 Prozent der Haushalte rund 60 Prozent der Vermögen gehören.

Und während die Spitzeneinkommen weiter zulegen, sind rund 15 Prozent der Deutschen ganz akut von Armut betroffen.
Jedes 5. Kind ist betroffen!
Das darf nicht sein!
Die Kluft zwischen arm und reich darf nicht immer größer werden.
Das können und werden wir nicht zulassen.
Dafür brauchen wir Euch / uns gemeinsam."

 


Anschließend ehrten unser Vorsitzender und Petra Reinbold-Knape die anwesenden Jubilare

 

 

Den musikalischen Rahmen bildete Rainer Migenda mit Liedern der Gewerkschafts-bewegung und von Hannes Wader. Selbstverständlich durfte das „Steigerlied“  nicht fehlen. Im Video eine weitere Klangfarbe von Rainer.

 

Der besonderer Dank des OG-Vorstandes gilt dem AWO-Team. Ohne ihre tatkräftige Mithilfe und die vieler anderer Helferinnen und Helfer wäre die Veranstaltung so nicht durchführbar gewesen.

 

Insgesamt wurden unsere Jubilare für 2430 Jahre Mitgliedschaft geehrt:

 

25-jährige Mitgliedschaft

 

01

Andreas  Adamski

02

Bernd Altmann

03

Kemal Aydemir

04

Annemarie Bluda

05

Senay Cakmakci

06

Andreas Destino

07

Mustafa Durmus

08

Katja Gospodarek

09

Baki Korkmaz

10

Baldo Lo Duca

11

Carla Mirbach

12

Diete Neumann

13

Karsten Scheil

14

Johannes Subert

15

Tuncay Ünlüntürk

16

Pierre van der Meer

 

40-jährige Mitgliedschaft

 

01

György Angel

02

Hasan Akas

03

Dieter Babel

04

Frank Backhaus

05

Thomas Cyrus

06

Selahattin Genc

07

Irfan Girgin

08

Georg Hoffmann

09

Klaus Hoffmann

10

Mamoun Jama

11

Heinrich-Hugo Kimmeskamp

12

Udo Kiy

13

Siegfried Koop

14

Dieter Krüger

15

Josef Kulas

16

Ludwig  Matuszewski

17

Jürgen Mross

18

Georg Pawlak

19

Jose-Joaquim Pereira

20

Joachim Praetsch

21

Detlef Priester

22

Pasquale Pruemm

23

Thomas Schmidt

24

Direk Schwiese

25

Karl Solinski

26

Dietmar Stuchlik

27

Wolfgang Toman

28

Gerhard Wollnik

 

50-jährige Mitgliedschaft

 

01

Muharrem Kalaz

02

Ulrich Kassholt

03

Werner Komotzki

04

Ulrich Lingowski

05

Arno Romanowsky

06

Horst Schneider

07

Paul Vitt

08

Lothar Wilm

 

60-jährige Mitgliedschaft

 

01

Walter Bastkowski

02

Eduard  Geinowski

03

Werner Hehn

04

Erich Huppertz

05

Heinrich Schnippenkoetter

06

Rainhard Tuttas

07

Emil von Kiedrowski

 

70-jährige Mitgliedschaft

 

01

Heinz Paulekuhn