25. Januar 2016

Neujahrsempfang vom DGB.

 

Josef Hülsdünker Regionsge-schäftsführer beim DGB begrüßte die zahlreichen Gäste aus Politik und Wirtschaft: Bürgermeister, Landes-, Bundespolitiker und Gewerkschafter aus der Region. Die Eröffnungsrede hielt der Gladbecker Bürgermeister Ulrich Roland, auch er begrüßte die vielen Gäste. Er berichtete über die Lage der Flüchtlinge, den Ausbau der B 224 zur geplanten A 52; er sprach auch die geplante Werksschließung von Vaillant in Gelsenkirchen an.

Die Hauptrede hielt Robert Feiger, Chef der IG-Bau. In seiner Rede ging der Gewerkschafter auf die vielen aktuellen Themen wie Flüchtlinge, Rente, Leiharbeit, Werkverträge und die Mitbestimmung ein, Mit Blick auf den seit einem Jahr bestehenden Mindestlohn von 8,50 € stellte er  die  zentrale Forderung  auf, dass der Mindestlohn kräftig steigen müsste. Der Mindestlohn dürfe kein Flickenteppich werden, ergänzte der IG-Bau Chef.

Die Schließungspläne für den Gelsenkirchener Vaillant-Standort verurteilte  Robert Feiger deutlich: „Es ist eine riesige Schweinerei, was die die Chefs von Vaillant vorhaben.“ Das Unternehmen schreibt schwarze Zahlen, und das Management bekommt den Hals nicht voll. Die IG BAU und der DGB stehen an der Seite der Belegschaft. Außerdem sagte er der Betriebsratschefin Jasmin Rosenau von Vaillant die volle Unterstützung im Arbeitskampf zu.

 

Foto Lisa Feller
Lisa Feller

Mit Kabarett von Lisa Feller und Live-Musik der Gruppe Soma wurde das mehrstündige Programm begleitet.

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